AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Softwarepflege und Support (B2B)

Vertragspartner:

WEB Schwarz (Daniel Schwarz)

Meergässle 8

89180 Berghülen

(nachfolgend „Auftragnehmer“)

Kontakt:

E-Mail: service@web-schwarz.de

Telefon: 0160 96837183

Stand: 06.01.2026

§ 1 Geltungsbereich & Allgemeines

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Wartung und Pflege von Webseiten (insb. WordPress) zwischen WEB Schwarz (Daniel Schwarz) (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sowie an juristische Personen des öffentlichen Rechts. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungen

(1) Der Auftragnehmer erbringt Leistungen zur Aufrechterhaltung der technischen Funktionsfähigkeit der im Hauptvertrag näher bezeichneten WordPress-Installation.

(2) Updates (Werkleistung): Soweit vereinbart, führt der Auftragnehmer Updates für das WordPress-System (Core), Themes und Plugins durch, um Sicherheitslücken zu schließen und die Kompatibilität zu wahren.

(3) Support (Dienstleistung): Soweit vereinbart, unterstützt der Auftragnehmer den Auftraggeber bei Anwendungsfragen. Dies erfolgt als reine Dienstleistung zur Unterstützung des Auftraggebers; die Verantwortung für den inhaltlichen und wirtschaftlichen Erfolg der Webseite verbleibt beim Auftraggeber.1

§ 3 Erreichbarkeit, Meldewege & Reaktionszeiten2

(1) Verfügbarkeit: Der Auftragnehmer ist im Nebenerwerb tätig. Es bestehen daher keine festen Servic3e- oder Bürozeiten.

(2) Meldewege: Störungsmeldungen können wie folgt eingereicht werden:

  • Per E-Mail: an service@web-schwarz.de

  • Telefonisch: unter 0160 96837183

(3) Besonderheiten bei der Meldung:

  • E-Mail: Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass E-Mail-Postfächer nicht permanent überwacht werden. Die Sichtung von E-Mails erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Eingang.

  • Telefon (Dringende Fälle): Bei kritischen Fehlern oder dringenden Anliegen ist zwingend die telefonische Kontaktaufnahme erforderlich. Ist der Auftragnehmer telefonisch nicht unmittelbar erreichbar, hinterlässt der Auftraggeber eine Nachricht (Mailbox oder SMS/Messenger); der Auftragnehmer wird in diesem Fall so zeitnah wie möglich einen Rückruf veranlassen.

(4) Reaktionszeit: Die Reaktionszeit beträgt pauschal 3 Arbeitstage (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Baden-Württemberg).

(5) Definition Reaktion: Innerhalb der Reaktionszeit beginnt der Auftragnehmer mit der Analyse der Störung und gibt dem Auftraggeber eine erste Rückmeldung zum Status. Die Frist beginnt:

  • Bei E-Mail: Mit der tatsächlichen Sichtung der E-Mail durch den Auftragnehmer, spätestens jedoch 24 Stunden nach Eingang (werktags).

  • Bei Telefon: Mit dem Zeitpunkt des persönlichen Gesprächs bzw. des Rückrufs.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer bei der Erbringung der Leistungen, insbesondere durch Gewährung des notwendigen Zugriffs auf das Backend (Administrator-Rechte) und den Server (FTP/SFTP, Datenbank).

(2) Datensicherung: Der Auftraggeber ist verpflichtet, vor jedem Wartungseingriff des Auftragnehmers eine vollständige Datensicherung durchzuführen, sofern die Datensicherung nicht explizit Teil des beauftragten Wartungspakets ist. Generell obliegt es dem Auftraggeber, Daten und Inhalte regelmäßig zu sichern.

(3) Lizenzen: Die Kosten für kostenpflichtige Themes und Plugins („Premium-Lizenzen“) trägt der Auftraggeber. Der Auftraggeber ist für die Verlängerung dieser Lizenzen verantwortlich. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Updates für Komponenten durchzuführen, für die keine gültige Lizenz vorliegt.

(4) Der Auftraggeber nennt einen qualifizierten Ansprechpartner, der für die Kommunikation mit dem Auftragnehmer zuständig ist.

§ 5 Vergütung & Preisanpassung

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Hauptvertrag (z. B. monatliche Pauschale).

(2) Reisekosten und Spesen für Einsätze vor Ort werden, sofern nicht anders vereinbart, gesondert nach Aufwand in Rechnung gestellt.

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar.

(4) Preisanpassung: Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Vergütung frühestens nach Ablauf von 12 Monaten nach Vertragsbeginn angemessen zu erhöhen, um gestiegene Kosten auszugleichen. Die Erhöhung ist dem Auftraggeber mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten in Textform anzukündigen. Beträgt die Erhöhung mehr als 5 % der bisherigen Vergütung, hat der Auftraggeber ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung.

§ 6 Zusatzleistungen & Abgrenzung (Was kostet extra?)

(1) Leistungen, die nicht ausdrücklich im Wartungsvertrag beschrieben sind, sind gesondert vergütungspflichtig. Hierzu zählen insbesondere:

  • Schulungen, Inhaltspflege und Einweisungen.

  • Vor-Ort-Einsätze.

  • Beseitigung von Störungen, die durch Bedienungsfehler, Dritte oder äußere Einwirkungen (z. B. Serverausfall beim Hoster, Hackangriffe trotz aktueller Software) verursacht wurden.

  • Kompatibilitätsprobleme: Anpassungen des Layouts (Design) oder der Funktionalität, die notwendig werden, weil ein Update von Drittanbietern (Plugins, Themes, WordPress Core) visuelle Änderungen oder technische Inkompatibilitäten verursacht, obwohl das Update technisch korrekt durchgeführt wurde.

  • Wiederherstellung von verlorenen Daten.

(2) Diese Leistungen werden nach der jeweils gültigen Preisliste des Auftragnehmers (Stundensatz) abgerechnet.

§ 7 Gewährleistung (Mängel bei Updates)

(1) Für Mängel an gelieferten Updates oder Anpassungen leistet der Auftragnehmer Gewähr durch Nacherfüllung.

(2) Mängelansprüche verjähren in 12 Monaten nach Durchführung der jeweiligen Maßnahme. Dies gilt nicht bei Vorsatz oder arglistigem Verschweigen eines Mangels.

(3) Erlöschen bei Fremdeingriff: Die Gewährleistung für die Stabilität und Funktionsfähigkeit der Webseite entfällt, wenn der Auftraggeber oder von ihm beauftragte Dritte ohne vorherige Zustimmung des Auftragnehmers Änderungen am Quellcode, an den Einstellungen der Plugins oder an der Datenbank vornehmen, es sei denn, der Auftraggeber weist nach, dass diese Änderungen für den Fehler nicht ursächlich waren.

§ 8 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht).

(3) Haftungsbegrenzung: Im Falle der Verletzung einer Kardinalpflicht (Abs. 2) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung ist in diesen Fällen pro Vertragsjahr summenmäßig auf die Höhe der jährlichen Gesamtvergütung dieses Vertrages begrenzt.

(4) Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur in Höhe des Aufwandes, der entsteht, wenn der Auftraggeber regelmäßige und gefahrentsprechende Datensicherungen durchgeführt hat und eine Wiederherstellung der Daten aus diesen Sicherungen möglich ist.

(5) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

§ 9 Vertraulichkeit & Datenschutz

(1) Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse der jeweils anderen Partei zeitlich unbegrenzt geheim zu halten.

(2) Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Wartung Zugriff auf personenbezogene Daten des Auftraggebers hat (z. B. Nutzerdaten im Backend), schließen die Parteien hierüber gesondert einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 10 Laufzeit, Kündigung & Vertragsende

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Er kann von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform (z. B. E-Mail, Brief).

(5) Haftungsausschluss nach Vertragsende: Mit Wirksamwerden der Kündigung (Vertragsende) entfällt die Verpflichtung des Auftragnehmers zur Vornahme von Updates, Backups und Sicherheitsprüfungen. Der Auftragnehmer haftet ausdrücklich nicht für Sicherheitslücken, Funktionsstörungen, Inkompatibilitäten oder Schäden, die nach dem Zeitpunkt des Vertragsendes auftreten oder die auf fehlende Updates und Wartungsarbeiten nach diesem Zeitpunkt zurückzuführen sind. Dies gilt auch dann, wenn der Auftraggeber oder Dritte im Anschluss Änderungen an der Software vornehmen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Webdesign & Entwicklung (B2B)

Vertragspartner:

WEB Schwarz (Daniel Schwarz)

Meergässle 8

89180 Berghülen

(nachfolgend „Auftragnehmer“)

Kontakt:

E-Mail: service@web-schwarz.de

Telefon: 0160 96837183

Stand: 06.01.2026

§ 1 Geltungsbereich & Allgemeines

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Konzeption, Gestaltung und Erstellung von Webseiten zwischen WEB Schwarz (Daniel Schwarz) (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

(3) Abweichende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil.

§ 2 Leistungsumfang & Korrekturschleifen

(1) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. Lastenheft.

(2) CMS: Soweit nicht anders vereinbart, erfolgt die Erstellung der Webseite auf Basis des Content-Management-Systems (CMS) „WordPress“.

(3) Browser-Kompatibilität: Die Webseite wird für die Darstellung in den zum Zeitpunkt der Fertigstellung gängigen Browsern (Chrome, Firefox, Safari, Edge) in jeweils aktueller Version optimiert. Eine Gewährleistung für veraltete Browser (z. B. Internet Explorer) ist ausgeschlossen.

(4) Korrekturschleifen: Soweit im Angebot nicht anders definiert, sind im Pauschalpreis bis zu zwei Korrekturschleifen enthalten. Änderungswünsche, die nach der zweiten Korrekturrunde eingehen oder die bereits freigegebene Zwischenschritte (z. B. Designentwurf) betreffen, werden gesondert nach Zeitaufwand berechnet.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber liefert alle für die Erstellung der Webseite benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Videos, Impressum, Datenschutzerklärung) zeitnah und in digitaler Form.

(2) Rechte an Inhalten: Der Auftraggeber versichert, dass er an allen überlassenen Materialien die erforderlichen Nutzungsrechte besitzt. Er stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter (z. B. wegen Urheberrechtsverletzungen bei Bildern) frei.

(3) Verzögerungen: Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach (z. B. fehlende Texte), verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den entstandenen Mehraufwand oder Wartezeiten in Rechnung zu stellen, wenn das Projekt dadurch signifikant ins Stocken gerät.

§ 4 Abnahme

(1) Nach Fertigstellung der Webseite zeigt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die Abnahmebereitschaft an (z. B. durch Übersendung eines Links zur Testumgebung oder Freischaltung).

(2) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Webseite innerhalb von 10 Werktagen zu prüfen und etwaige Mängel schriftlich zu melden.

(3) Fiktive Abnahme: Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Mängelrüge oder nimmt der Auftraggeber die Webseite produktiv in Betrieb (Live-Schaltung), gilt die Leistung als vertragsgemäß abgenommen.

(4) Unwesentliche Mängel (z. B. Tippfehler) berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 5 Vergütung & Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise.

(2) Zahlungsplan:

* Unter 4.000 EUR: Bei einem Auftragsvolumen unter 4.000,00 EUR (netto) erfolgt die Rechnungsstellung in der Regel nach Fertigstellung und Abnahme der Webseite, sofern im Angebot keine abweichende Vereinbarung (z. B. Anzahlung) getroffen wurde.

* Ab 4.000 EUR: Bei einem Auftragsvolumen ab 4.000,00 EUR (netto) ist der Auftragnehmer berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen zu fordern (z. B. 40 % bei Auftragserteilung, 40 % bei Designabnahme, 20 % nach Fertigstellung).

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar.

§ 6 Urheberrecht & Nutzungsrechte

(1) Eigentumsvorbehalt: Die Einräumung von Nutzungsrechten steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung der Vergütung. Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.

(2) Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber das einfache, räumlich und zeitlich unbeschränkte Recht, die erstellte Webseite für seine Geschäftszwecke zu nutzen.

(3) Open Source: Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass bei WordPress-Webseiten Softwarekomponenten (Core, Themes, Plugins) verwendet werden, die unter Open-Source-Lizenzen (z. B. GPL) stehen. Die Rechte an diesen Komponenten richten sich nach den jeweiligen Lizenzbestimmungen.

§ 7 Gewährleistung (Mängelhaftung)

(1) Die Gewährleistungsfrist für die erstellte Webseite beträgt 12 Monate ab Abnahme.

(2) Die Gewährleistung erstreckt sich darauf, dass die Webseite zum Zeitpunkt der Abnahme funktionstüchtig ist und den vereinbarten Spezifikationen entspricht.

(3) Ausschluss: Keine Gewährleistung wird übernommen für Fehler, die entstehen durch:

* Updates von Browsern oder Betriebssystemen, die nach der Abnahme erscheinen.

* Updates des CMS (WordPress) oder von Plugins, die nach der Abnahme durchgeführt werden (sofern kein Wartungsvertrag besteht).

* Änderungen am Quellcode oder den Einstellungen, die der Auftraggeber oder Dritte nach der Abnahme vornehmen.

§ 8 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) beschränkt. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, typischen Schaden begrenzt, maximal jedoch auf die Höhe der Auftragssumme.

(3) Rechtliche Prüfung: Der Auftragnehmer führt keine rechtliche Prüfung der Webseite durch (z. B. Impressum, Datenschutz, Wettbewerbsrecht). Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte ist allein der Auftraggeber verantwortlich.

§ 9 Kündigung des Werkvertrags

(1) Kündigt der Auftraggeber den Vertrag vor Fertigstellung der Webseite (Kündigung gemäß § 648 BGB), so ist der Auftragnehmer berechtigt, die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen zu verlangen. Es wird vereinbart, dass in diesem Fall pauschal 10 % der Vergütung für noch nicht erbrachte Leistungen als fällig gelten, es sei denn, der Auftraggeber weist einen geringeren Aufwand nach.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Online-Marketing & Beratung (B2B)

Vertragspartner:

WEB Schwarz (Daniel Schwarz)

Meergässle 8

89180 Berghülen

(nachfolgend „Auftragnehmer“)

Kontakt:

E-Mail: service@web-schwarz.de

Telefon: 0160 96837183

Stand: 06.01.2026

§ 1 Geltungsbereich & Allgemeines

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Beratungs- und Dienstleistungen im Bereich Online-Marketing (z. B. SEO, SEA/Google Ads, Social Media, E-Mail-Marketing, Strategieberatung) zwischen WEB Schwarz (Daniel Schwarz) (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

(3) Abweichende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil.

§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungsumfang

(1) Der Auftragnehmer berät und unterstützt den Auftraggeber bei Online-Marketing-Maßnahmen. Die konkreten Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot (z. B. einmalige Analyse oder laufende Betreuung).

(2) Dienstvertrag: Die Parteien sind sich einig, dass es sich bei den Leistungen um einen Dienstvertrag im Sinne von § 611 BGB handelt. Der Auftragnehmer schuldet die fachgerechte Beratung und Durchführung der vereinbarten Maßnahmen, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z. B. bestimmte Google-Rankings, Klickzahlen, Öffnungsraten, Leads oder Umsatzsteigerungen).

(3) Drittanbieter: Soweit der Auftragnehmer Maßnahmen auf Plattformen Dritter (z. B. Google, Meta/Facebook, LinkedIn, Newsletter-Tools) durchführt, gelten ergänzend die Richtlinien und Nutzungsbedingungen dieser Plattformen.

§ 3 Vergütung & Werbebudget

(1) Die Vergütung für die Leistung des Auftragnehmers (Honorar) ergibt sich aus dem Angebot (z. B. Stundensatz oder monatliche Pauschale).

(2) Fremdkosten: Kosten für die Schaltung von Werbeanzeigen (Media Spend) oder für die Nutzung von Software-Tools (z. B. Newsletter-Software, SEO-Tools) sind nicht im Honorar enthalten. Diese Kosten werden vom Auftraggeber direkt an den jeweiligen Anbieter gezahlt oder als Auslagen weiterberechnet.

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle erforderlichen Zugänge (z. B. Google Analytics, Ads Konto, Newsletter-Tool) und Inhalte (Texte, Bilder) zeitnah zur Verfügung.

(2) Freigabe: Der Auftraggeber ist verpflichtet, vorgeschlagene Werbeanzeigen, Newsletter-Texte oder Keywords vor der Veröffentlichung zu prüfen und freizugeben. Mit der Freigabe übernimmt der Auftraggeber die Verantwortung für die Richtigkeit und rechtliche Zulässigkeit der Inhalte.

(3) Rechtliche Prüfung: Der Auftragnehmer führt keine rechtliche Prüfung der Marketingmaßnahmen durch. Die Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit (insb. Wettbewerbsrecht, Datenschutz) obliegt allein dem Auftraggeber.

§ 5 Laufzeit & Kündigung (bei laufender Betreuung)

(1) Soweit eine laufende Betreuung (Retainer) vereinbart ist, wird der Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Der Vertrag kann von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).

§ 6 SEO & Algorithmen (Haftungsausschluss)

(1) Bei Leistungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) weist der Auftragnehmer darauf hin, dass die Platzierung in Suchmaschinen von Faktoren abhängt, die nicht im Einflussbereich des Auftragnehmers liegen (Algorithmus-Updates von Google, Verhalten der Wettbewerber).

(2) Eine Garantie für eine bestimmte Platzierung oder deren dauerhaften Erhalt wird ausdrücklich ausgeschlossen.

§ 7 SEA & Account-Sperrungen

(1) Bei der Verwaltung von Werbekonten (SEA, Social Ads) richtet sich der Auftragnehmer nach den Richtlinien der Plattformen.

(2) Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass eine Plattform (z. B. Google oder Facebook) Anzeigen ablehnt, Kampagnen stoppt oder Werbekonten sperrt, sofern dies nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers beruht.

§ 8 Besonderheiten bei E-Mail-Marketing / Newsletter

(1) Einwilligung der Empfänger: Soweit der Auftragnehmer mit der Versendung von E-Mails (Newslettern) beauftragt wird, versichert der Auftraggeber ausdrücklich, dass alle zur Verfügung gestellten E-Mail-Adressen rechtmäßig erhoben wurden und eine wirksame Einwilligung der Empfänger (in der Regel durch Double-Opt-In) vorliegt.

(2) Haftungsfreistellung: Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, das Vorliegen der Einwilligung zu prüfen. Wird der Auftragnehmer von Dritten wegen unverlangter E-Mail-Werbung (Spam) in Anspruch genommen, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer von allen Ansprüchen und Kosten (inkl. Rechtsverteidigungskosten) frei.

(3) Zustellbarkeit: Der Auftragnehmer schuldet keine Garantie dafür, dass versendete E-Mails tatsächlich im Posteingang des Empfängers ankommen und nicht durch Spam-Filter aussortiert werden.

§ 9 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Wettbewerbsrecht: Der Auftragnehmer haftet nicht für die wettbewerbs-, urheber- oder markenrechtliche Zulässigkeit der vorgeschlagenen oder erstellten Kampagnen und Inhalte.

§ 10 Vertraulichkeit & Datenschutz

(1) Die Parteien behandeln alle vertraulichen Informationen streng vertraulich.

(2) Soweit der Auftragnehmer Zugriff auf personenbezogene Daten hat (z. B. Kundenlisten für Newsletter oder Custom Audiences), wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers.